Immobilie verkaufen: Tipps zum Immobilienverkauf

Der Immobilienverkauf kann recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Dies muss vorher geplant werden

Der passende Zeitpunkt für einen Verkauf ist in erster Linie dann, wenn die Immobilie nicht mehr zu den persönlichen Lebensumständen passt. Aus rein wirtschaftlichen Gründen sollten Sie außerdem stets die aktuellen Immobilienpreise im Auge haben.

Kenntnisse über den örtlichen Immobilienmarkt zahlen sich dabei immer aus. In unserem Ratgeber zum Thema Immobilienverkauf finden Sie wichtige Tipps und die aktuellen Immobilienpreise für die eigene Region!

Wann sollte ich meine Immobilie verkaufen?

In aller Regel sollte der Besitzer die eigene Immobilie immer dann verkaufen, wenn persönliche Gründe wie ein Umzug, ein Hausverkauf nach der Scheidung oder eine Erbschaft dafürsprechen. Wirtschaftlich betrachtet ist ein Verkaufszeitpunkt immer dann günstig, wenn sich die Immobilienpreise auf einem Hoch befinden. Bei einem geplanten Verkauf der vermieteten Wohnung ist bei Tod oder bei Auszug des Mieters eine sehr gute Verkaufsgelegenheit, da die freien Wohnungen in aller Regel teurer als vermietete veräußert werden können. Immobilien Düdingen sind ebenfalls sehr speziell.

Welche Fragen sollten vor einem Immobilienverkauf geklärt werden?

Klären Sie schon vor dem Verkaufsstart, ob Sie nach einem Verkauf der Immobilie die Anschlussimmobilie kaufen oder mieten möchten. Beachten Sie hierbei vor allem, dass im Falle einer vorzeitigen Auflösung der Kredite unter definierten Bedingungen eine Vorfälligkeitsentschädigung beim Verkauf der Immobilie anfallen kann.

Beginnen Sie den Verkauf erst dann, wenn Sie den Wert der eigenen Immobilie über einer Bewertung in Erfahrung gebracht haben und die bedeutenden Verkaufsunterlagen zusammengestellt haben. Hier gibt es einen kurzen Überblick über die wichtigen Fragen vor dem Verkauf. Wichtig ist, ob eine Anschlussimmobilie gekauft werden kann und, ob eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen ist. Von Bedeutung ist auch der Renovierungsbedarf an und in der Immobilie. Es muss geklärt werden, ob eine Flurkarte, Grundrisse, ein Grundbuchauszug und der Energieausweis vorhanden ist. Wichtig sind ebenfalls die Gebäudeversicherung, Protokolle über Eigentümerversammlungen, Teilungserklärung, Mietenaufstellungen und Abrechnungen über das Hausgeld.

Benötige ich einen Energieausweis beim Immobilienverkauf?

Seit 2015 drohen den Eigentümern mögliche Strafen, diese Sie nicht bei den Hausbesichtigungen einen gültigen Energieausweis anbieten können. Dies ist die Energieausweispflicht. Generell kommen ein Bedarfs- und ein Verbrauchsausweis zum Nachweis des energetischen Standards des Objektes in Frage. Dabei besteht Wahlfreiheit, wenn nicht ein Bedarfsausweis extra vorgeschrieben ist. Ein Energieausweis gibt Auskunft über die Verbrauchswerte der Immobilie bzw. den benötigten Bedarf an Energie.

Die Kosten für den Energieausweis können etwa bis zu 500 Euro betragen. Bei Beauftragung eines Immobilienmaklers bekommt der Eigentümer einen Energieausweis kostenlos. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen Energieausweis online anzufordern.

Welche Besonderheiten sind beim Verkauf der Immobilie zu beachten?

Viele Besonderheiten ergeben sich schon aus der Art einer zu verkaufenden Immobilie. Möchten die Besitzer ein Einfamilienhaus verkaufen, dann sollten diese den Bodenrichtwert des jeweiligen Grundstücks kennen, weil die Interessenten diesen bei der Höhe des Gebotes berücksichtigen könnten. Wenn die Besitzer dagegen ein Reihenhaus verkaufen wollen, dann sollten diese genau wissen, ob das Dachgeschoss ausgebaut werden kann, wenn ein Interessent eine zusätzliche Wohnfläche benötigt. Dabei sind die Besonderheiten beim Verkauf von vermieteten Immobilien zu beachten, zum Beispiel, wenn Sie ein Mehrfamilienhaus veräußern oder eine Gewerbeeinheit veräußern möchten, weil die Interessenten eine Immobilie dann zugleich unter Ertragsgesichtspunkten und –möglichkeiten bewerten.

Zu welchem Preis sollte die Immobilie angeboten werden?

In aller Regel wird der Angebotspreis etwa 5 bis 8 Prozent über dem generell zu erwartenden Verkaufspreis angesetzt, um einen hinreichenden Verhandlungsspielraum für die Verhandlungen über den Preis zu haben.

Herbei sollte der Angebotspreis nicht zu hoch angesetzt werden, da es ansonsten kaum Besichtigungswünsche oder eine Nachfrage gibt. Er sollte ebenfalls nicht zu niedrig angesetzt werden, da die Käufer in aller Regel noch Zugeständnisse beim Preis erwarten und ein zu niedrig festgesetzter Preis für das Angebot in der Praxis nicht erhöht werden kann.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.